FACHABTEILUNG STUDIUM UND BERUFSEINSTIEG (GkPP)
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Wer wir sind...
Seit Juni 2007 gibt es eine neue Fachabteilung für Studierende innerhalb
der GkPP, hervorgegangen aus einer Initiative der Basisgruppe krips (kritische
Psychologie StudentInnen) an der Uni Wien.
Wir sehen Psychologie als eine Wissenschaft, die sich auch mit ihrer Stellung
in der bzw. Wirkung auf die Gesellschaft befassen sollte. Ebenso sollte sie
ihre eigenen wissenschaftlichen Grundannahmen massiver hinterfragen. Lehrinhalte
wie qualitative Methoden, Frauen- und Genderforschung, psychoanalytische Ansätze,
kritische Psychologie und postmoderne Theorien fallen dem unreflektierten alleinigen
Wissenschaftlichkeitsanspruch der naturwissenschaftlich-statistischen Theorien
zum Opfer.
In Kooperation mit der Basisgruppe krips setzen wir uns für ein vielfältiges
und kritischeres Lehrangebot ein.
Wir sind eine offene linke Ideenwerkstatt.
Was wir wollen...
Vernetzung
Vernetzung mit Psychologiestudierenden an anderen Unis.
Die Bolognaimplementierung (neue Studienpläne) gestaltet sich zum größten
Teil völlig undemokratisch, sehr einschränkend und nachteilig vor
allem für Studierende. Darum: gemeinsam Ideen haben und Mitbestimmung
einfordern! Freiräume im Studium schaffen, gemeinsames kritisches Reflektieren
und Handlungsmöglichkeiten erkennen und eröffnen.
Vernetzung zwischen Studierenden und Praktizierenden.
Es ist uns als „Fachabteilung Studierende“ innerhalb der GkPP ein
besonderes Anliegen, einen intensiveren Austausch zwischen Studierenden und
berufstätigen PsychologInnen in verschiedenen Praxisfeldern zu fördern.
Vergegenwärtigung & Verortung
Über den Tellerrand hinaussehen: Psychologie nicht als starr definierte
Disziplin, sondern als beweglicher und wachsender Wissens- und Erfahrungsraum.
Mut zur Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als PsychologiestudierendeR
bzw. PsychologIn.
Gerade die Schnittstellen zwischen universitärer Forschung und Lehre,
kritischer Wissenschaft und psychologischer Praxis ein wenig zu erhellen und
zu einem verstärkten Kommunikationsfluss und zu einer häufigeren
Zusammenarbeit zwischen diesen Bereichen beizutragen, ist uns ein Anliegen.
politisches Engagement
....sich in die eigenen Angelegenheiten einmischen!
Studentische Partizipation – selbstbestimmtes Studieren – Uni
als Lebensraum!
Kampf gegen Zugangsbeschränkungen jeglicher Art, aber auch gegen Hierarchien
an der Uni und in unseren alltäglichen Lebenszusammenhängen; permanentem
und unreflektiertem Leistungsdruck und Leistungsstandards etwas entgegensetzen;
Utopien erarbeiten und auch möglich machen!
Bewusstsein schaffen für Genderthemen und feministische Theorie in der
Psychologie, alternative Arbeitsmöglichkeiten und -felder, „Generation-Praktikum“ und
prekäre Beschäftigung, ...
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