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FACHABTEILUNG ARBEITS- und ORGANISATIONSPSYCHOLOGIE


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Service / Information

 

 

 

Kontaktpersonen

Arbeitspsychologische Anfragen können an die email arbeit@gkpp.at gerichtet werden.

Sprechstunde der FA (Mag. Birbaumer), Do, 16.00 - 18.30 Uhr.

Voranmeldung erbeten!

 

Informationen zum Bezeichnungsrecht NEU

Das BMGF hat in einem Informationsschreiben vom August 2017 folgendes festgestellt:
„Psychologinnen/Psychologen (die nicht auch Berufsangehörige im Bereich der Klinischen Psychologie oder der Gesundheitspsychologie sind) können sich mangels bestehender sonstiger (engerer) Rechtsvorschriften als „Arbeitspsychologinnen“/“Arbeitspsychologen“ bezeichnen (oftmals zertifiziert durch die Berufsverbände).“

Mit dieser Feststellung ist lediglich die Bezeichnung für Tätigkeiten im Rahmen des ArbeitnehmerInnenschutzes geregelt. Weitere Regelungen in diesem Bereich gibt es derzeit nicht, d.h. auch keine rechtsgültigen „Verbote“ oder Pflichten. Die GkPP vertritt hier nach wie vor die Position, dass die A&O-Psychologie ins Psychologengesetz aufzunehmen ist, gleichwertig mit Gesundheitspsychologie und Klinischer Psychologie.

Informationen zum Bezeichnungsrecht NEU

AKTUELL! Aus gegebenem Anlass und aufgrund gezielt verbreiteter Fehlinformationen ist festzuhalten, dass Zertifizierungen in der A&O-Psychologie ausschließlich von den beiden Berufsverbänden vorzunehmen sind und in keinem Fall von FortbildungsanbieterInnen!

 

Honorarrichtlinie A&O-Psychologie

Es gibt keine generell verbindliche Preisregelung für die freiberufliche Tätigkeit der A&O-PsychologInnen.

Der von der GkPP angesetzte Honorarrichtsatz für eine Einheit liegt ab € 100 netto (Stand 1. 9. 2017).

Die GkPP behält sich eine Überprüfung der Honorarrichtlinien auf ihre Übereinstimmung mit den rechtlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen in angemessenen Abständen vor.

 

Liste zertifizierter A&O-PsychologInnen

Die von GkPP und BÖP erstellten Qualifikationskriterien für die Zertifizierung der A&O-PsychologInnen in der gültigenVersion finden Sie unter Zertifizierungsrichtlinie. Die Liste der zertifizierten A&O-PsychologInnen seit dem Inkrafttreten der Novelle am 1.1.2002 wird laufend aktualisiert und steht allen Betrieben und Organisationen zur Verfügung.


Liste zertifizierter A&O-PsychologInnen per 16.Oktober 2017


 

EvalPsy-Fachleistungsnachweis

Der EvalPsy-Fachleistungsnachweis wurde von den beiden Berufsverbänden gemeinsam entwickelt und dient als fachliches Gütesiegel für die Arbeitsplatzevaluierung psychischer Belastungen nach ASchG durch Arbeits- und OrganisationspsychologInnen. A&O-PsychologInnen kann er als Checkliste im laufenden Prozess dienen, den Unternehmen als Qualitätsgarantie für die gesetzeskonforme und fachlich qualifizierte Arbeitsplatzevaluierung.

Mit dem kostenlosen Download nehmen Sie nachfolgende Informationen zur Kenntnis und bestätigen die gesetzlichen Regelungen des Urheberrechts einzuhalten: 
© MEM. Zur Nutzung des BÖP, Dietrichg. 25, 1030 Wien, www.boep.or.at, ZVR: 968109293 und zur Nutzung der GkPP, Margaretenstr. 72/3, 1050 Wien, www.gkpp.at, ZVR: 103227728
Das Online-Stellen des EvalPsy-Fachleistungsnachweises ist nur BÖP und GkPP gestattet, Verlinkungen sind erlaubt. Die Nutzung verpflichtet zur Einhaltung des österreichischen Urheberrechtsgesetzes: Verweise nur mit korrekter Zitierung (BÖP, GkPP: EvalPsy-Fachleistungsnachweis jeweilige Version, TT.MM.JJJJ), die Verwertung und Bearbeitung insgesamt oder von Teilen ist ohne Zustimmung und Zitierung nicht gestattet
(Kontakt: leitung.awo@boep.or.at; arbeit@gkpp.at).

Ich bestätige mit meinem Download die urheberrechtlichen Regelungen einzuhalten:

EvalPsy-Fachleistungsnachweis


Bestandsaufnahme der Arbeitssituation von ArbeitsmedizinerInnen, Sicherheitsfachkräften und ArbeitspsychologInnen in Österreich, Studie der Universität Innsbruck

Aus der Einleitung:

"...Im Hinblick auf den demographischen Wandel (u.a. alternde Belegschaften), der für den Arbeitsmarkt und die gesamte wirtschaftliche Situation in Österreich und Europa eine besondere Herausforderung darstellt, ist es besonders interessant, dass psychische Erkrankungen bei Männern die zweithäufigste und bei Frauen die häufigste Ursache von Invaliditätspensionen in Österreich sind (Leoni, 2012). Für ältere Erwerbstätige sind deshalb alternsgerechte Arbeitsplätze zu gestalten, sodass Arbeitskräfte nicht aufgrund psychischer Erkrankungen frühzeitig aus dem Erwerbsleben ausscheiden.
Diese Befunde verdeutlichen die Notwendigkeit und Wichtigkeit von präventiven Maßnahmen im Kontext von Arbeits- und Erwerbstätigkeit. Das Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz ist aktuell wie nie zuvor und stößt zunehmend auch in der Öffentlichkeit und Politik auf Gehör. Die negativen Auswirkungen von schlechten Arbeitsbedingungen auf die Gesundheit der erwerbstätigen Menschen wurden schon vielfach untersucht und belegt. Allerdings wurde bzw. wird der Arbeit von Präventivfachkräften (ArbeitsmedizinerInnen und Sicherheitsfachkräften) und sonstigen Fachleuten, insbesondere ArbeitspsychologInnen, in der Wissenschaft bislang wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Eine Studie des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (Marx & Piller, 2011) gibt lediglich Aufschluss darüber, inwieweit Präventivdienste (d.h. die in der betrieblichen Prävention Tätigen, also u.a. ArbeitsmedizinerInnen, Sicherheitsfachkräfte und ArbeitspsychologInnen) in der Praxis eingesetzt, welche Betreuungsformen gewählt werden und inwiefern formale Anforderungen des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes (ASchG) eingehalten werden. Ein unveröffentlichter Bericht von Knabl und Jiménez (2010) lässt zudem vermuten, dass die Tätigkeitsfelder und Kompetenzen von Präventivdiensten, insbesondere von ArbeitspsychologInnen, für UnternehmerInnen nicht klar sind und sie diese nicht voneinander abgrenzen können.
Die vorliegende Studie leistet einen Beitrag zur Verringerung dieser Forschungslücke. Sie entstand im Rahmen eines Projektes, das im Auftrag der Bundesarbeitskammer (BAK) und in Kooperation mit den Berufsverbänden von ArbeitsmedizinerInnen, Sicherheitsfachkräften und ArbeitspsychologInnen (Österreichische Gesellschaft für Arbeitsmedizin [ÖGA], Verband Österreichischer Sicherheitsexperten [VÖSI], Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen [BÖP], Gesellschaft kritischer Psychologen und Psychologinnen [GkPP]) durchgeführt wurde. Ziel des Projekts war die Analyse der Arbeitssituation von ArbeitsmedizinerInnen, Sicherheitsfachkräften und ArbeitspsychologInnen mit einem besonderen Fokus auf Belastungen, Chancen und Hindernissen einer interdisziplinären Kooperation, und der beruflichen Identität der Präventivdienste...."

Volltext

 

In der Arbeit lauter Lärm 2016

Die Fortbildungsveranstaltung IN DER ARBEIT LAUTER LÄRM am 22. 11. 2016 war sehr gut besucht und machte einmal mehr deutlich, wie befruchtend die Zusammenarbeit von ArbeitsmedizinerInnen, Sicherheitsfachkräften und Arbeits- und OrganisationspsychologInnen sein kann!

Wir setzen uns auch weiterhin für die Kooperation der drei Berufsgruppen auf verschiedenen Ebenen ein und betreiben die gesetzliche Verankerung der A&O-PsychologInnen als 3. Präventivfachkraft im ASchG!

 

 

 

Bibliothek

In der Bibliothek der GkPP finden Sie neben ausgewählter Literatur zum Thema auch diverse psychologische Arbeitsanalyseverfahren, Projektarbeiten und Publikationen der Fachabteilungsmitglieder sowie die aktuelle "ArbeitnehmerInnenschutz Expert" CD - Rom der AUVA. Sie enthält die Liste aller zertifizierten A&O-PsychologInnen beider Berufsverbände.

 

A&O-Psychologie - Infomaterial zum Download

Die Fachabteilung A&O-Psychologie hat für selbständig tätige A&O-PsychologInnen einen Werbefolder erstellt, der für PR-Zwecke verwendet werden kann. GkPP-Mitglieder erhalten bis zu 50 Stk/Jahr kostenlos, Nicht-Mitglieder können ihn zum Preis von 0,50 €/Stk zzgl. Versandkosten im Sekretariat bestellen.

Arbeitspsychologie-Folder

A&O-Psychologische Broschüre der ExpertInnengruppe

 



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